23. Januar 2012 07:24 Uhr
Es passiert schon zum dritten Mal im neuseeländischen Sommer.
Vor der Küste der Südinsel sind 90 Grindwale gestrandet. 22 von ihnen sind bereits gestorben. Wie die Umweltbehörde mitteilte, versuchen Helfer, die Tiere mit Wasser zu kühlen. Dann könnten die Wale in der Nacht mit steigender Flut hoffentlich wieder alleine ins Meer zurückkehren.
Erst vor zwei Wochen waren in der Region Grindwale gestrandet, nicht alle konnten gerettet werden. Grindwale können bis zu sechs Meter lang werden und sind die häufigste Art in den Gewässern vor Neuseeland.
Warum Wale stranden, ist unklar. Forscher vermuten, dass unter anderem die Orientierung der Tiere durch Unterwasserlärm gestört wird - zum Beispiel durch Sonargeräte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)