23. Januar 2012 07:54 Uhr
Bisher profitierte Kuba in Sachen Öl von guten Beziehungen zum Nachbarn Venezuela.
Nun will der kommunistische Inselstaat aber selbst Erdöl und Erdgas fördern. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, vor wenigen Tagen sei eine Bohrinsel angekommen. Der spanische Konzern Repsol bohre die ersten Löcher. Laut US-Daten lagern vor Kuba 4,6 Milliarden Barrel Öl, allerdings in 1.700 Metern Tiefe, was die Arbeit teuer und riskant macht.
Die "SZ" schreibt, wenn Kuba tatsächlich Öl und Gas fördere, könnte das Land damit seine chronischen Energieengpässe überwinden. Aus den USA komme Kritik, aber auch Hilfe. Trotz des Embargos gegen Kuba habe Washington die Verwendung von amerikanischer Sicherheitstechnik erlaubt, um eine Ölkatastrophe wie von "Deepwater Horizon" zu vermeiden. Die Inspektoren hätten aber nichts beanstandet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)