23. Januar 2012 11:51 Uhr
Der Schriftsteller Salman Rushdie hatte nach Morddrohungen seine Teilnahme an einem Literaturfestfestival in Indien abgesagt.
Nun verdächtigt er die Behörden, diese Drohungen nur erfunden zu haben, um seine Teilnahme zu verhindern. Die Zeitung "The Hindu" bestätigt den Komplott unter Berufung auf ungenannte Informanten. Rushdie schreibt auf Twitter, er sei schockiert und wütend darüber, dass man ihn angelogen habe. Sein Roman "Die satanischen Verse" ist in Indien verboten. Viele Muslime werten ihn als Gotteslästerung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)