23. Januar 2012 15:25 Uhr
Marie und Maximilian sind offenbar unschlagbar. Schon im Jahr 2010 waren das die beliebtesten deutschen Vornamen. Wie das Namenkundliche Zentrum in Leipzig mitteilte, wurden die Namen auch im vergangenen Jahr am häufigsten an Neugeborene vergeben.
Dennoch beobachten die Forscher des Zentrums seit Jahren einen Trend zu Individualisierung und Internationalisierung von Kindernamen. Besonders häufig seien englische Namen, aber auch solche von Prominenten oder Literaturfiguren. So wurden im Jahr 2011 bei den Standesämtern zum Beispiel Lennon, Tarzan, Pumuckl und Schneewittchen eingetragen.
Wie Namensforscherin Gabriele Rodriguez DRadio Wissen sagte, sind alle Namen erlaubt, die im internationalen Handbuch für Vornamen aufgeführt sind. Allerdings könne das Standesamt einen Namen trotzdem ablehnen. Die Eltern wiederum könnten dann dagegen klagen - was immer häufiger passiere.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)