24. Januar 2012 05:33 Uhr

Zitat des Tages von Friedrich dem Großen

Die Worte stammen vom Alten Fritz, König Friedrich II., der heute vor 300 Jahren in Berlin geboren wurde. Er setzte im damaligen Preußen bereits Zeichen für aufgeklärte religiöse Toleranz. Seiner Auffassung nach waren alle Religionen gleich gut, solange die Gläubigen nur ehrlich sind. Friedrich der Große pointierte dies später mit den berühmten Worten, jeder möge nach seiner Facon selig werden. Selbst wenn Türken und Heiden kämen, um das Land zu bevölkern, so Friedrich, wolle man ihnen Gotteshäuser bauen. Hintergrund dieser Aussagen waren seine Bemühungen, religiöse Minderheiten in seinem Herrschaftsgebiet aufzunehmen, um den politischen und militärischen Aufstieg Preußens zu festigen. Zudem weisen Friedrichs Worte darauf hin, dass die Geschichte des Islam in Deutschland nicht erst mit den Gastarbeitern aus der Türkei beginnt, sondern weitaus länger zurückreicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)