24. Januar 2012 07:27 Uhr
Eine bessere CO2 Bilanz könnte in diesem Fall ein netter Nebeneffekt sein.
Der Ausbau des Panamakanals wird britischen Forschern zufolge nicht nur zu mehr wirtschaftlicher Effizienz, sondern auch zu einer besseren Klimabilanz der Schifffahrt führen. Mit dem Ausbau der Seestraße sollen dort bald auch Riesen-Containerschiffe fahren. Die Forscher der Universität in Newcastle errechneten, dass dadurch 16 Prozent CO2-Emissionen pro Meile eingespart werden können.
Bisher ist der Kanal für Schiffe mit einem Tiefgang von mehr als gut 32 Metern oder einem Gewicht über 85.000 Tonnen gesperrt. Mit dem Ausbau soll der Kanal tiefer und breiter werden und so die Kapazität erhöht werden. Kritiker warnen davor, dass das Projekt unnötig und wegen seiner Abhängigkeit von politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen zu riskant sei. Außerdem fürchten sie Umweltschäden. Die Arbeiten sollen 2014 starten und werden ungefähr acht Jahre dauern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)