24. Januar 2012 15:21 Uhr

Studie: Aids verlangsamt Wachstum der Bevölkerung in Südafrika

Wenn es Aids nicht gäbe, hätte Südafrika 4,4 Millionen Einwohner mehr. Zu diesem Ergebnis kommt ein Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung in Johnnesburg. Zurzeit leben in dem Land rund 50 Millionen Menschen. Den Berechnungen des Instituts zufolge waren im vergangenen Jahr knapp ein Drittel aller Todefälle in Südafrika Aids-Tote. Daraus schlussfolgern die Forscher, dass Aids das Bevölkerungswachstum deutlich verlangsamt.

Im Vergleich zum Jahr 2000 werde es 2025 mehr als doppelt so viele Aids-Tote geben. Konkret sagen die Forscher einen Anstieg um 120 Prozent voraus. Grund dafür sei, dass die Zahl der Neuinfektionen nicht zurückgehe. Zurzeit sind in Südafrika etwa 30 Prozent aller 24- bis 39-Jährigen HIV-positiv.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)