25. Januar 2012 07:23 Uhr
Kurz vor dem Verglühen erfüllte Progress M-13M noch seine letzte Mission. Das ausgediente russische Raumschiff setzte einen Forschungssatelliten im All aus, der Gewitter untersuchen soll. Dazu koppelte der Frachter von der Internationalen Raumstation ISS ab und schickte die Sonde in rund 500 Kilometern Höhe in die Atmosphäre. Das Raumschiff selbst stürzte rund drei Stunden später kontrolliert über dem Pazifik ab.
Progress M-13M war 82 Tage im Dienst und hatte im November zunächst Nachschub zur ISS gebracht. Sein Flug war mit Spannung beobachtet worden, weil sein - ebenfalls unbemannter - Vorgänger abgestürzt war.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)