25. Januar 2012 09:22 Uhr

Blick ins Lexikon: Was sind eigentlich Tenside?

Tenside sind Substanzen, die schwerlösliche Stoffe lösbar machen und die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten senken. Das ist wichtig beim Waschen, aber auch bei der Herstellung von Kosmetika und Lacken. Die Tenside schließen beim Waschen Schmutzteilchen ein und lassen sich dann gemeinsam mit diesen von der Oberfläche abspülen.

Die ältesten technisch genutzten Tenside sind Seifen. Sie wurden schon im frühen Altertum durch Verkochen von Olivenöl mit Holzasche hergestellt. Bis in die 1960er Jahre konnten viele Tenside kaum abgebaut werden. Das führte zur Schaumbildung in Kläranlagen, Flüssen und Seen. Heutzutage dürfen Wasch- und Reinigungsmittel nur solche Tenside enthalten, die zu mindestens 90 Prozent abbaubar sind.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)