25. Januar 2012 13:09 Uhr
Melbourne rüstet sich für das Finale des akustischen Wahnsinns.
Bei den Australien Open häufen sich nämlich die Beschwerden von Zuschauern über das Gestöhne mancher Spielerinnen. Wie der Sport-Informations-Dienst berichtet, laufen für das Finale am Samstag sogar Wetten, ob das "Stöhn-Ooo-Meter" neue Rekordhöhen erreichen wird, wenn in dem Spiel Maria Scharapowa und Wiktoria Asarenka aufeinandertreffen. Das "Stöhn-Ooo-Meter" ist eine Erfindung des australischen Fernsehsenders Channel Seven. Bei Scharapowa habe man damit eine Lautstärke von 109 Dezibel gemessen. Sie sei nur geringfügig leiser als eine Kettensäge.
Der ehemalige Tennisprofi John McEnroe forderte laut SID bereits ein Verbot der lauten Auftritte. Manche witterten darin sogar Betrug: Das Stöhnen übertöne das Geräusch, das entstehe, wenn der Ball den Schläger treffe. Die Profispielerinnen Vereinigung WTA teilte mit, derzeit werde diskutiert, wie der Geräuschpegel zu reduzieren sei. Man erwäge Geldstrafen oder sogar Punktabzüge.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)