26. Januar 2012 06:27 Uhr

Die Physik des Basketballs

Beim Pokern hängt der Sieg von der Wahrscheinlichkeit einer guten Karte ab. Ist das beim Basketball genauso? Das nimmt ein theoretischer Physiker der US-Universität Minnesota an - er hat die Wahrscheinlichkeiten für einen guten Wurf berechnet. In der Fachzeitschrift "PLOS One" schreibt er: In der US-Profiliga NBA wird oft zu zögerlich gespielt.

Die Spieler in einem Basketball-Match müssen ständig entscheiden, ob sie den Ball lieber weiterspielen oder einen Korbwurf wagen. Das Ergebnis der Studie ist simpel: Die besten Punkte werden demnach erzielt, wenn die Spieler bei viel verbleibender Zeit nur wirklich gute Wurfmöglichkeiten nutzen. Das beherzigen die Spieler der NBA offenbar aber sogar zu sehr. Wenn sie den Ball gerade erst bekommen hätten, neigten die Spieler dazu, erst einmal gar keine Treffer zu versuchen. Eine intuitive Basketball-Strategie sei daher Mist - heißt es sinngemäß.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)