26. Januar 2012 07:33 Uhr

Indischer Pharmakonzern muss Werke in USA überprüfen lassen

Indiens größter Arzneikonzern hat Ärger mit der US-Justiz. Vom anderem entsprechenden Ministerium hieß es, man habe "zahlreiche Probleme" bei US-Fabriken des Herstellers Ranbaxy festgestellt. Unter anderem werde die Arbeit dort nicht richtig dokumentiert und sterile Medikamente könnten leicht kontaminiert werden. Und als sei das nicht genug, hätte die Firma den US-Aufsichtsbehörden falsche Daten vorgelegt. Daher darf Ranbaxy laut Regierung an einigen seiner Standorte vorerst nicht produzieren.

Der Konzern hat sich inzwischen bereiterklärt, die betroffenen Werke sowie Zulassungsanträge für Medikamente von unabhängigen Gutachtern prüfen zu lassen. Für Haftungsansprüche hat er nach eigenen Angaben eine halbe Milliarde US-Dollar beiseite gelegt. Ranbaxy vertreibt vor allem Generika, also Kopien anderer Arzneien. Vor allem um eine möglicherweise gesundheitsgefährdende Variante des Cholesterinsenkers Lipitor hatte es Streit gegeben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)