26. Januar 2012 11:03 Uhr
Thomas Mann und seine Buddenbrooks eignen sich als Symbol für Europas Identität. Daher könnte er auf den Euroscheinen einen Platz finden. So sieht es der italienische Schriftsteller Umberto Eco. In einer Sonderbeilage der "Süddeutschen Zeitung" zum Thema Europa sagte er, die Bilder auf den Geldscheinen zeigten keine großen Europäerinnen und Europäer, sondern kalte Panoramen wie Bilder von De Chirico. Eco schlägt stattdessen vor, zum Beispiel Bilder von Fritz Lang und Claude Chabrol, zwei Regisseure, auf die Geldscheine zu drucken. Aber auch Honoré de Balzac, der Bücher über die Finanzwelt schrieb, wären aus Ecos Sicht eine Zier für die Scheine.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)