26. Januar 2012 13:51 Uhr
Hätten die Medien nicht so ausdauernd über den Arabischen Frühling berichtet, wären wesentlich mehr Menschen darin umgekommen. Und mancher Aufbruch wäre im Keim erstickt.
Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des Global Peace Report 2011. Nur dank internationaler Medien wie "BBC", "Al Arabia" oder der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" habe der Druck auf die Diktaturen in Tunesien, Ägypten und Libyen aufrechterhalten werden können.
Der Global Peace Report, kurz GPR, wird seit 2007 vom Institut für Wirtschaft und Frieden in Sydney und mehreren Friedensforschern herausgegeben. Nach ihrer Darstellung hilft es Ländern mit Demokratiedefiziten, wenn in internationalen Medien über die Schwächen berichtet wird. Die Länder hätten sich in den vergangenen Jahren im weltweiten Global Peace Index verbessert. Der Index spiegelt wider, wie friedlich es in den verschiedenen Ländern und Regionen der Welt zugeht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)