26. Januar 2012 15:52 Uhr

Internetportal soll den Umgang mit Ergebnissen aus DNA-Untersuchungen erleichtern.

Stellen sie sich vor, Sie bekommen die Diagnose: Mit 70prozentiger Wahrscheinlichkeit werden Sie an Alzheimer erkranken.

Und damit gehen Sie dann nicht zum Arzt, sondern in ein Internetportal. Eine gute Idee?

Wie das Wissenschaftsforum "innovations-report" berichtet, haben vier deutsche Studenten das jetzt jedenfalls möglich gemacht: auf einem Portal namens "openSNP". Es richtet sich an Menschen, die aus Sorge vor einer Erbkrankheit ein DNA-Profil von sich haben erstellen lassen. Dort können sie sich mit anderen Nutzern über die Analyse-Ergebnisse austauschen. Außerdem bietet das Portal die Möglichkeit, den aktuellen Forschungsstand zu den eigenen DNA-Daten nachzulesen. Es ist mit verschiedenen Literaturdatenbanken verknüpft.

Nach eigenen Angaben wollen die Studenten den Nutzern so helfen, mit den Gentestergebnissen umzugehen. Allerdings empfehlen sie selbst, sich gut zu überlegen, bevor man so sensible Daten wie DNA-Analysen anderen zugänglich macht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)