27. Januar 2012 09:21 Uhr
Das sind stickstoffhaltige chemische Verbindungen, die von Pflanzen produziert werden. Die Pflanzen selbst brauchen sie für ihren Stoffwechsel nicht, können damit aber Fressfeinde abwehren.
Dem Menschen dienen Alkaloide vor allem zur Herstellung von Medikamenten. Als erstes Alkaloid wurde 1806 Morphin gewonnen, aus Schlafmohn. Es wird oft als Schmerzmittel eingesetzt, wie auch das Codein. Mit Chinin wird Malaria bekämpft, Noscapin hilft gegen Husten.
Die meisten Alkaloide sind giftig - etwa die Alkaloide in Eisenhut und Stechapfel. Schon kleine Mengen haben starke Wirkungen auf Tiere und Menschen. Viele machen schon nach einmaliger Einnahme abhängig.
Ein bekanntes Alkaloid aus der Tabakpflanze ist das Nikotin. Und aus dem Coca-Strauch gewinnt man das Alkaloid Kokain.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)