27. Januar 2012 09:53 Uhr

Singapur kämpft gegen das steigende Meer

Wie gewonnen so zerronnen.

Der Inselstaat Singapur hat seine Fläche seit 1960 durch Aufschüttungen um 20 Prozent erweitert. Große Teile der Hauptstadt Singapur, darunter auch das Finanzviertel und der neue Hafenterminal, liegen auf aufgeschüttetem Land. Doch diese Fläche droht durch den Klimawandel wieder zu verschwinden. Mit aller Macht kämpft man deshalb jetzt gegen den steigenden Meerespegel. Der Inselstaat schüttet neue Wellenbrecher aus Stein auf, baut Küstenbefestigungen und karrt Sandladungen an. Außerdem soll eine Regierungsbehörde die Idee in Umlauf gebracht haben, eine Wissenschaftsstadt zu bauen, deren Gebäude 30 unterirdische Stockwerke haben.

Schätzungen der UNO zufolge wird der Meeresspiegel in den nächsten 100 Jahren um 18 bis 59 Zentimeter steigen. Manche Wissenschaftler gehen sogar von einem noch höheren Anstieg aus.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)