27. Januar 2012 13:25 Uhr
In der russischen Raumfahrt läuft es seit einiger Zeit gar nicht rund. Im vergangenen Jahr sind fünf Missionen der Raumfahrtbehörde Roskosmos gescheitert, und auch im neuen Jahr setzt sich die Pechsträhne fort.
Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, muss der Start eines bemannten Sojus-Raumschiffes zur Internationalen Raumstation um mindestens drei Wochen verschoben werden. An der Wand der Landekapsel seien Risse entdeckt worden.
Russland spielt derzeit eine entscheidende Rolle in der Raumfahrt. Seitdem die USA ihr Shuttleprogramm eingestellt haben, ist Roskosmos die einzige Agentur, die noch bemannte Flüge zur ISS durchführen kann.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)