27. Januar 2012 15:25 Uhr
Die schönsten Gebäude sind meist religiös. Das ist schade, sagt der britische Philosoph und Atheist Alain de Botton.
Deshalb will er im Herzen von London einen Tempel für nichtgläubige Menschen errichten lassen. Auch wenn Atheisten in Kirchen oder Synagogen willkommen seien, seien diese Gebäude immer noch Orte des Glaubens und damit nicht der richtige Platz für Leute, die nicht an Gott glauben.
Atheisten hätten aber unter Umständen die gleichen Gefühle und Bedürfnisse wie religiöse Menschen. Deshalb sei es wichtig, dass sie einen Ort hätten, wohin sie gehen könnten.
Wie die britische Zeitung "The Guardian" berichtet, soll der Tempel rund eine Million Euro kosten und im Finanzdistrikt Londons gebaut werden. Etwa die Hälfte des Geldes kommt von anonymen Spendern.
Abstimmung beim Guardian: Brauchen Atheisten einen Tempel?
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)