30. Januar 2012 15:52 Uhr
Zehntausende Menschen demonstrieren derzeit in Buenos Aires und anderen Städten Argentiniens für sauberes Trinkwasser. Der Ursprung der Proteste liegt in einem kleinen Dorf im Nordosten des Landes.
In dem Gebiet rund um Famentina lagern schätzungsweise 280 Tonnen Gold. Deshalb wollten schon mehrere Firmen eine Goldmine errichten, was am Protest der Bewohner scheiterte.
Beim Abbau von Gold könnte das Trinkwasser vergiftet werden. Die Provinzregierung hat jetzt allerdings in Verträgen mit Bergbaufirmen den Goldabbau erlaubt. Aus 300 Demonstranten in Famentina wurden dann aus Solidarität Zehntausende in ganz Argentinien. Jetzt ist eine Volksabstimmung im Gespräch.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)