30. Januar 2012 17:31 Uhr
Schnell noch eine Pille einschmeißen und dann los zur Uni? Ganz so sieht der Alltag von Studenten dann doch nicht aus.
Verschreibungspflichtige Medikamente für bessere Leistungen oder weniger Stress benutzen nur die wenigsten von ihnen. Fünf Prozent sind es laut einer Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Weitere fünf Prozent konsumierten "weiche" Mittel wie Vitaminpräparate oder homöopathische Substanzen.
In höheren Semestern sei das Hirndoping stärker verbreitet als zu bei Studienanfängern. Besonders viele Hirndoper gebe es außerdem unter den Veterinärmedizinern: Jeder fünfte angehende Tierarzt, der an der Studie teilnahm, habe schon einmal Beruhigungs- oder Schmerzmittel für die Universität benutzt. An der Studie hatten im Rahmen einer Online-Umfrage im Wintersemester 2010/2011 knapp 8.000 Studenten teilgenommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)