31. Januar 2012 08:56 Uhr
140 Zeichen sind manchmal eben doch nicht genug. Das musste jetzt auch der Unternehmenschef von Twitter, Dick Costolo, feststellen. Nach internationaler Empörung wegen eines geplanten Filters bei Twitter hat er seinen Kritikern eine "verkürzte Darstellung" vorgeworfen. Bei einer Konferenz in den USA sagte Costolo, die Wut beruhe zumindest teilweise darauf, dass das Thema in dem gleichen Stenogramm-Stil behandelt worden sei, der den Onlinedienst so berühmt gemacht habe. Als die Neuheit heraus gewesen sei, hätten die Leute versucht, den Kern der Sache herauszudestillieren. Am Ende habe es dann verkürtzt geheißen "Twitter steht für XYZ". Dabei sei es eine "super komplexe Angelegenheit".
Künftig soll bei Twitter der Inhalt von Nachrichten darauf überprüft werden, ob sie gegen nationales Recht verstoßen. Trifft das zu, werden sie in diesen Ländern blockiert. Bislang konnten einzelne Tweets nur global gelöscht werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)