31. Januar 2012 12:40 Uhr
Ein unbedachter Tweet hat ihn zum Terrorverdächtigen gemacht und seinen Urlaub versaut.
Vor einer USA-Reise twitterte der Engländer Leigh Van Bryan, ob jemand Lust auf ein Treffen habe, bevor er Amerika zerstöre. Allerdings beteuert er, dass er mit der Aussage "destroy america" das englische geflügelte Wort einer heftigen Party meinte.
Die US-Heimatschutzbehörde sah das anders. Nach der Ankunft wurden Van Bryan und seine Freundin stundenlang verhört und dann ins nächste Flugzeug zurück nach England geschickt, schreibt die Boulevardzeitung SUN.
Das Department of Homeland Security habe sich bisher nicht zu dem Fall geäußert. Er zeige jedoch, dass der US-Heimatschutz soziale Netzwerke aktiv durchforste und unbedachte Äußerungen im Netz weitreichende Folgen haben könnten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)