31. Januar 2012 15:21 Uhr
Mitarbeiter, die allzu öffentlich auf Missstände in Unternehmen hinweisen, machen sich bei ihren Arbeitgebern selten beliebt. Das haben auch mehrere Angestellte der amerikanischen medizinischen Zulassungsstelle FDA erfahren müssen.
Sechs Wissenschaftler und Ärzte hatten öffentlich gemacht, dass die Regierungsstelle fehlerhafte Röntgen- und Ultraschallgeräte zugelassen habe. Später bemerkten sie, dass offenbar ihre privaten Emails durchsucht wurden.
Nun haben sie Klage bei einem US-Gericht eingereicht. Zwar werde beim Hochfahren der FDA-Bürocomputer eine Warnung angezeigt, die darauf hinweist, dass im Büro kein Datenschutz garantiert werden könne. Ein bewusstes Durchsuchen von privaten Mails sei den Wissenschaftlern allerdings zu weit gegangen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)