1. Februar 2012 06:30 Uhr
Facebook bloß nicht zu viele Daten preisgeben. Davor hat der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar erneut gewarnt. Er sagte im Fernsehsender "Phoenix", dem Online-Netzwerk gehe es darum, dass man von der Wiege bis zur Bahre und darüber hinaus im Netz präsent sei. Bis heute würden Daten nicht gelöscht, sondern nur unsichtbar gemacht. Facebook habe zwar angekündigt, das zu ändern, aber bisher nicht gehandelt.
Schaar äußerte sich auch zu der "Chronik", die für alle Nutzer eingeführt werden soll. Dabei handelt es sich um eine Art interaktiven Lebenslauf, der im englischsprachigen Raum "Timeline" heißt. Schaar erklärte, damit könne die kulturelle Errungenschaft des Vergebens und Vergessens verschwinden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)