1. Februar 2012 11:00 Uhr
Erich Honeckers früherer Jagdsitz geht an die Holländer - endgültig. Das Landgericht Neubrandenburg hat entschieden, dass die Versteigerung an eine niederländische Hotel-Gruppe rechtens war. Das teilte ein Justizsprecher der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Jagdsitz des früheren DDR-Staatschefs in Mecklenburg-Vorpommern war im November zwangsversteigert worden. Der Grund: Der bisherige Besitzer - ein Unternehmer - war insolvent. Das holländische Unternehmen bekam den Zuschlag für 3,4 Millionen Euro. Dagegen hatte ein Gläubiger des letzten Eigentümers Rechtsmittel eingelegt.
Der Jagdsitz Honeckers liegt am Drewitzer See. Der frühere Stasi-Chef Erich Mielke hatte das Areal für Honecker aufwändig ausbauen lassen. Große Teile der Wälder waren für Bürger gesperrt. Erst nach der Wende erzwangen Anwohner die Öffnung der Nobel-Immobilie.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)