1. Februar 2012 12:21 Uhr
Die Work-Live-Balance ist heute für viele Mitarbeiter das Wichtigste. Das ist das Ergebnis vieler Umfragen. Wichtig ist den Mitarbeitern dabei unter anderem die räumliche und zeitliche Flexibilität. Dabei können sie Arbeitsort und die Zeit, zu der sie arbeiten, individuell festlegen. Wie es darum in Deutschland bestellt ist, darüber wird heute und Morgen auf dem Kongress "mobileworking" in Frankfurt am Main diskutiert.
Jörg Castor vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, das die Veranstaltung organisiert, meint, deutsche Unternehmen seien hier schon recht gut aufgestellt. Allerdings könnten einige Potenziale des flexiblen Arbeitens noch besser genutzt werden. So wäre es wünschenswert, wenn mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern berufliche Auszeiten wie Sabbaticals anböten.
Das Modell des flexiblen Arbeitens hieß früher übrigens Telearbeit. Das Konzept wurde in den 80er Jahren in den USA entwickelt. Jörg Castor zufolge vor allem aus ökologischen Gründen, damit die Mitarbeiter nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit hätten fahren müssen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)