1. Februar 2012 12:55 Uhr
Die Region um den Tanasee in Äthiopien ist bekannt für ihre Artenvielfalt. Dort leben zum Beispiel Nilpferde, Krokodile, Warane und allein 15 Fischarten, die sonst nirgendwo auf der Welt vorkommen. Der Naturschutzbund Deutschland und die Greifswalder Michael-Succow-Stiftung wollen in dem Gebiet deshalb ein UNESCO-Biosphärenreservat aufbauen. Die Organisationen erklärten, dass sie die einzigartige Natur in der Region langfristig erhalten wollen. Außerdem sollen neue Einkommensmöglichkeiten für die Bevölkerung geschaffen werden, unter anderem durch Ökotourismus und den Vertrieb regionaler Produkte.
Der Tanasee ist Afrikas höchstgelegener See. Auf vielen seiner Inseln stehen äthiopisch-orthodoxe Kirchen und Klöster. Dort sind noch Teile der vor Ort als heilig angesehenen "Kirchenwälder" erhalten geblieben. In ihnen wachsen weit über 100 Baumarten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)