2. Februar 2012 06:28 Uhr
Wer schmerzende Muskeln hat, muss nicht direkt zur Tablette greifen. Forscher aus Kanada berichten, dass Massagen eine ähnliche entzündungshemmende Wirkung haben wie manche Medikamente. Im Fachmagazin "Science Translational Medicine" schreiben sie, dass diese Therapie sogar eine vollwertige Alternative sein könne.
Entgegen bisherigen Annahmen helfe eine Massage aber nicht, Milchsäure und andere Stoffwechselprodukte abzubauen oder abzutransportieren. Stattdessen aktiviere das Durchkneten der Haut mehrere Gene in den Muskelzellen, die dafür sorgten, dass entzündungshemmende Botenstoffe ausgeschüttet würden.
Den Forschern zufolge beschreiben also die Eigenschaften "wohltuend" und "entspannend" Massagen nur unzureichend.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)