2. Februar 2012 09:26 Uhr
Es geht um mehr als 500.000 Gold- und Silberstücke. Spanien streitet sich seit Jahren vor Gericht mit dem US-Bergungsunternehmen "Odyssey", wem der Schatz aus einer im Jahr 1804 gesunkenen Galeone gehört. Die US-Firma hatte den Schatz 2007 aus dem Wrack vor der iberischen Halbinsel geborgen. Der Wert wird auf mehr als 350 Millionen Euro geschätzt.
Derzeit sieht es nach einem Sieg für die spanische Regierung aus: Ein US-Berufungsgericht in Atlanta hat ihr den Schatz zugesprochen. Das Bergungsunternehmen kann allerdings noch Einspruch einlegen. Die Zeitung "El País" berichtet, dass Spanien zuvor bereits ähnliche Verfahren um Schätze aus alten Schiffen gewonnen habe.
Die Regierung will die Münzen nach einer endgültigen Entscheidung an verschiedene Museen übergeben - nicht nur in Spanien, sondern auch in den USA und Lateinamerika.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)