2. Februar 2012 09:28 Uhr
Die USA haben Asien für sich entdeckt. Das meint der Politikwissenschaftler David Shambaugh von der George-Washington-Universität. In der "Süddeutschen Zeitung" schreibt er, die Region spiele in der Außenpolitik von Präsident Barack Obama inzwischen die wichtigste Rolle. Auch wenn die USA bei den Verteidigungsausgaben sparten, gelte dies ausdrücklich nicht für den asiatisch-pazifischen Raum.
Außerdem vertieften sich die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen täglich - auch zu bisher ignorierten Ländern wie Indonesien oder Birma.
Das alles gefalle China ganz und gar nicht - zu Unrecht, wie Shambaugh meint. Das Land solle sich mit der Neuorientierung Washingtons abfinden und sein Verhalten gegenüber den USA ändern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)