2. Februar 2012 09:51 Uhr

Dokumentarfilmer: Lage in Syrien und Libyen ganz unterschiedlich

Syrien ist anders als Ägypten oder Libyen. Das meint der ägyptische Dokumentarfilmer Osama El-Wardani, der kurz nach dem erfolgreichen Aufstand in seinem Land ein revolutionäres Roadmovie in Libyen gedreht hat. Er sagte der "taz", die derzeitige Lage in Syrien sei schrecklich. Dorthin werde er erst fahren, wenn alles gut gegangen sei. In Libyen sei es im vergangenen Jahr anders und großartig gewesen. Man habe das Gefühl gehabt, die Armee Muammar al-Gaddafis ziehe sich allmählich zurück und der Traum der Menschen gehe in Erfüllung.

Warum er nach der erfolgreichen Revolution in Ägypten unbedingt nach Libyen wollte, erklärt El-Wardani so: Er habe die Verpflichtung gespürt, den Menschen dort zu helfen und sie durch seine Anwesenheit zu ermutigen.

Einen Film zu drehen habe er zunächst gar nicht beabsichtigt. Dann habe er sich allerdings doch erstmals eine Kamera geliehen und bei null angefangen. Deshalb seien die Aufnahmen manchmal auch etwas verschwommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)