2. Februar 2012 15:41 Uhr

Hindu-Gottesdienste in schottischer Kirche sorgen für Streit

In der Vorhalle einer reformierten Kirche in Schottland kann man schon mal auf Bilder von Shiva und Vishnu treffen. Dort werden nämlich manchmal Hindu-Gottesdienste abgehalten. Dem Pfarrer der Nachbargemeinde gefällt das gar nicht. Er forderte das städtische Leitungsgremium der Kirchengemeinden laut der Tageszeitung "The Scotsman" auf, die Verehrung von Götzen und falschen Gottheiten auf Kirchenbesitz zu unterbinden.

Der Pfarrer der liberalen Gemeinde Queen`s Cross, Scott Rennie, erklärte daraufhin, die Hindus seien nette Personen und müssten ansonsten mehr als 100 Kilometer bis zum nächsten Tempel fahren. Er sei überzeugt, dass die Kirche inklusiv sein müsse, wie auch Jesus gastfreundlich zu den Menschen gewesen sei.

Die Gemeinde Queen`s Cross hatte schon vor drei Jahren für Kontroversen gesorgt, als sie Rennie als Pfarrer berief, der offen homosexuell lebt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)