3. Februar 2012 06:53 Uhr
Er erkenne keinen großen intellektuellen Beitrag der deutschen Universitäten zur Frage von Krieg und Frieden. Das sagte Verteidigungsminister Thomas de Maizière der Zeitung "Die Welt". Die deutschen Hochschulen mischen sich seiner Meinung nach zu wenig in sicherheitspolitische Debatten ein - und das obwohl Hochschulen dafür eine Art Initialzünder sein könnten. Es gebe einerseits eine bewegende Anteilnahme am Schicksal deutscher Soldaten, an Gefallenen, Verwundeten oder Traumatisierten. Auf der anderen Seite gebe es eine merkwürdige Teilnahmslosigkeit, was das alles sicherheitspolitisch bedeute. Am Nachmittag beginnt in München die 48. Sicherheitskonferenz, an der Fachleute und Spitzenpolitiker wie US-Außenministerin Hillary Clinton, ihr russischer Kollege Sergej Lawrow oder Weltbank-Präsident Robert Zoellick teilnehmen werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)