3. Februar 2012 07:26 Uhr
Es ist nur wieder ein Hinweis dafür, dass Süchte womöglich erblich sind, aber es ist ein starker: Forscher der Universität im britischen Cambridge haben die Gehirne von 50 Geschwisterpaaren untersucht, von denen einer drogenabhängig ist und einer nicht. Danach verglichen sie sie mit einer Kontrollgruppe, die ähnliche Parameter hatte. Das Ergebnis: Die Geschwister zeigten ähnliche Veränderungen von Regionen des Gehirns, die für die Bildung von Gewohnheiten und die Kontrolle des eigenen Handelns zuständig sind. Warum aber der eine drogenabhängig wurde und der andere nicht, konnten die Forscher nicht klären. Alle anderen Schlussfolgerungen der Studie kann man im Fachblatt "Science" nachlesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)