6. Februar 2012 14:26 Uhr
Wenn Universitäten mit Unternehmen kooperieren, dann steht schnell der Vorwurf im Raum, dass die Firmen versuchen könnten, sich Forschungsergebnisse zu kaufen. Unter anderem deshalb hatte der Asta an der TU Berlin gefordert, dass ein Kooperationsvertrag mit dem Chemie-Konzern BASF veröffentlicht wird. Doch TU-Präsident Jörg Steinbach sieht dazu keine Notwendigkeit. Er sagte im Deutschlandfunk, es handele sich um einen privatrechtlichen Vertrag, der nicht öffentlich gemacht werden müsse. Schließlich stehe BASF im Wettbewerb mit anderen Firmen, die nicht in die Details eingeweiht werden sollten. Außerdem sei nicht vorgesehen, dass BASF Einfluss nehmen könne auf die mögliche Veröffentlichung von Forschungsergebnissen.
BASF und die TU Berlin wollen gemeinsam ein Labor gründen und dort Grundlagenforschung betreiben. Das ganze Interview der Sendung "Campus und Karriere" im Deutschlandfunk können Sie sich hier anhören.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)