6. Februar 2012 16:22 Uhr
Die Simpsons werden im Iran jetzt genauso behandelt wie Barbie und Ken. Die Puppen dürfen nicht mehr verkauft werden. Das berichtet die Zeitung "Sharq" und beruft sich auf das staatliche Institut für die intellektuelle Entwicklung von Kindern. Ein Mitarbeiter des Instituts sagte, der Iran wolle weder das Spielzeug noch die Filme. Gründe nannte er nicht. Der Iran kämpft allerdings seit langem gegen die vom Regime so bezeichnete "Invasion der westlichen Kultur". Deshalb ist auch Barbie verboten.
In der Zeitung steht weiter, dass Superman und Spiderman bleiben dürfen. Denn sie unterstützten, so der Institutsmitarbeiter, die Unterdrückten und hätten eine positive Haltung.
Ob der Iran jetzt eine islamische Version der Simpsons auf den Markt bringt, ist nicht bekannt. Für Barbie zumindest wurde ein Ersatz entwickelt: das islamische Geschwisterpaar Sara und Dara.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)