7. Februar 2012 10:22 Uhr
Drohnen, die mit dem Gehirn gesteuert werden. Impulse oder Medikamente, die Soldaten kampffähiger machen. Vor solchen Szenarien warnt jetzt eine Gruppe von Neurowissenschaftlern, Psychologen und Ethik- und Sicherheitsexperten.
In einem Bericht für die britische Gelehrtengesellschaft "Royal Society" schreiben sie, der derzeitige Stand der Neurowissenschaft könne leicht für die Kriegsführung genutzt werden. Zum einen könnten die eigenen Truppen leistungsfähiger gemacht werden, indem man beispielsweise per Gehirnscans die besten Soldaten auswählt oder ihnen Steuerinstrumente implaniert. Andererseits könne so auch der Gegner geschwächt werden, etwa durch Strahlung, die Schmerzen verursacht.
Die Wissenschaftler fordern, mit Erkenntnissen verantwortungsvoll umzugehen und auf die Trennung von Mensch und Maschine zu achten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)