7. Februar 2012 17:58 Uhr
Englisches Recht dient oft als Grundlage für internationale Verträge. Wer es beherrscht, hat also gute Chancen in internationalen Anwaltskanzleien. Das dachten sich auch die Verantwortlichen der Juristischen Fakultät der Universität Passau. Deswegen hat der Universitätspräsident jetzt zusammen mit der Verantwortlichen der Universität London eine Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen unterzeichnet.
Andrew Otto, zuständiger Dozent der Universität Passau, erklärte, bisher hätten in Passau etwa 25 bis 30 Studierende zusätzlich englisches Recht studiert - in Form eines Zweitstudiums, was sehr zeitintensiv gewesen sei. Durch die Vereinbarung würden die Inhalte nun besser verzahnt und bestimmte Kurse in beiden Studiengängen anerkannt. So können Studenten künftig mit einem Studium in Passau zusätzlich den Abschluss Bachelor of Laws der Universität London machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)