7. Februar 2012 18:06 Uhr

Bundesamt für Strahlenschutz: Arbeiten im Atommülllager Asse führt nicht zu Krebs

Arbeiten in der Asse führt nicht zu Krebs. So kann man des Ergebnis des Gesundheitsmonitorings für Mitarbeiter des Atommülllagers zusammenfassen. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz mitteilte, ließen sich für die Beschäftigten des Bergwerks keine Krebskrankheiten aufgrund der Strahlenbelastung in der Asse nachweisen. Ein Sprecher erklärte, die individuelle Strahlenbelastung sei zu gering gewesen, als dass dadurch wissenschaftlich nachweisbar Krebserkrankungen hätten ausgelöst werden können.

In einer ersten Phase des Gesundheitsmonitorings hatte das Bundesamt für Strahlenschutz für die etwa 700 Personen, die zwischen 1967 und 2008 in der Asse beschäftigt waren, die sogenannte effektive Dosis der Strahlung in Millisievert berechnet. Im zweiten Teil konnten die Mitarbeiter ihre persönliche Strahlenbelastung abschätzen und ein mögliches Erkrankungsrisiko bewerten lassen. Daran beteiligten sich 33 Beschäftigte der Asse.

Das Gesundheitsmonitoring wurde vor drei Jahren gestartet, nachdem mehrere ehemalige Asse-Mitarbeiter ihre Krebserkrankungen auf Tätigkeiten im Bergwerk zurückgeführt hatten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)