8. Februar 2012 15:23 Uhr

Klimaforscher Latif kritisiert Klimawandel-Verharmlosung von RWE-Manager Vahrenholt

Und der Klimawandel findet doch statt! So lässt sich die Replik des deutschen Klimaforschers Mojib Latif auf die Thesen von RWE-Manager Fritz Vahrenholt zusammenfassen. Dieser hatte Warnungen vor der nahenden Klimakatastrophe in einem Buch als Panikmache bezeichnet. Dazu sagte Latif im Deutschlandradio Kultur, sämtliche Forschungsergebnisse sprächen gegen die Theorien Vahrenholts. Der Klimawandel lasse sich allein schon anhand der Eisschmelze und des Anstiegs des Meeresspiegels beobachten.

Latif verteidigte auch den Weltklimarat gegen den Vorwurf Vahrenholts, interessengeleitet zu sein. Der Rat manipuliere nicht die wissenschaftlichen Ergebnisse, sondern fasse sie lediglich für die politischen Entscheidungsträger zusammen - und dies in exzellenter Weise. Latif warf Vahrenholt vor, seine Thesen nicht durch eine Studie zu unterfüttern. So entziehe er sich dem Begutachtungsprozess durch die internationale Forschung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)