10. Februar 2012 06:28 Uhr

New York: Religionsgemeinschaften dürfen Schulen nicht nutzen

Gleichheit für alle. Denn ab diesem Wochenende ist es Religionsgemeinschaften in New York verboten, sich in öffentlichen Schulen zu versammeln. Bisher durften Christen sich sonntags in Schulen zusammenfinden. Die "New York Times" verteidigt den Erlass der städtischen Bildungsbeauftragten. In einem Kommentar verweist die Zeitung dabei auf die amerikanische Verfassung. Darin hielten die Gründerväter fest, dass es keine Staatsreligion geben dürfe. Da die Schulen aber vor allem sonntags zum Gebet genutzt würden, begünstige dies christliche Gruppen, argumentiert das Blatt. Ansonsten müssten die Lehranstalten auch freitags geschlossen bleiben, damit Muslime sich dort versammeln könnten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)