10. Februar 2012 09:50 Uhr
Die Menschen an den Strände von Los Angeles müssen künftig doch nicht auf ihre Sportgeräte verzichten. Medienberichte über eine Gesetzesvorlage hatten in Kalifornien für Aufregung gesorgt. Es hieß, Menschen müssten künftig mit Strafen bis zu 1.000 Dollar rechnen, wenn sie am Strand mit Frisbees oder Footballs werfen. Ein Sprecher der Bezirksverwaltung von L.A. klärt das Missverständnis nun auf: Statt die Regeln zu verschärfen, sei stattdessen ein Gesetz aus den 70er Jahren gelockert worden. Danach sei es nämlich verboten gewesen, irgend etwas außer einem Wasserball am Strand zu benutzen. An diese Regel hätte sich nur niemand gehalten. Das neue Gesetz erlaube nun Volleybälle und lockere das Verbot von Footballs und Frisbees.
Künftig gelte das Verbot nur noch im Sommer. Erlaubt sei das Spielen im Wasser, in festgelegten Bereichen oder mit der Erlaubnis eines Rettungsschwimmers. Strafen könnten außerdem höchstens 100 Dollar bei einmaligen Vergehen und bis zu 500 Dollar bei mehr als drei Verstößen betragen. Das Gesetz sei dazu da, Kinder zu schützen, und nicht um jemandem den Spaß zu verderben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)