10. Februar 2012 16:28 Uhr

UNO-Wetterorganisation: La Nina schwächt sich bis Mai ab

Wie das kleine unschuldige Mädchen nachdem es benannt ist, tritt das Wetterphänomen La Niña meist nicht auf. Das Pendant zu El Niño wird für schwere Regenfälle und Überschwemmungen im asiatischen Raum und in der Pazifikregion verantwortlich gemacht, in Südamerika hingegen regnet es weniger, in Nordamerika stehen Hurrikans an.

Nun hat die UNO-Wetterorganisation WMO bekannt gegeben, dass La Niña sich voraussichtlich zwischen März und Mai abschwächen wird. Landwirte in den USA und in Südamerika müssten aber noch mit anhaltender Trockenheit rechnen wenn die Zeit für den Anbau von Mais, Baumwolle oder Kaffee gekommen sei.

Durch La Nina sinkt die normale Unterwassertemperatur im zentralen und östlichen Pazifik, das hat Auswirkungen auf das Klima. Das Phänomen kommt nur alle drei bis fünf Jahre vor und dauert durchschnittlich neun bis zwölf Monate.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)