13. Februar 2012 06:09 Uhr
Am 13. Februar 962, also vor 1050 Jahren, stellte Kaiser Otto I. das Privilegium Ottonianum aus. Mit der Urkunde bestätigte der frisch gekrönte Kaiser alle Vereinbarungen zwischen dem Kaisertum und dem Papsttum, die seit der Karolingerzeit getroffen worden waren. Dem Papst wurden durch das Dokument der Schutz des Kaisers, als auch der Besitz und die Hoheitsrechte der Kirche zugesichert. Außerdem regelte die Urkunde Details zur Papstwahl: Bevor jemand zum Papst geweiht werden konnte, musste er einen Treueeid gegenüber dem Kaiser ablegen.
Mit dem Privilegium Ottonianum wollte sich der Kaiser seinen Einfluss auf das Papsttum sichern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)