14. Februar 2012 13:40 Uhr

Ausländische Fernsehserien haben es künftig schwerer in China

Im Kampf gegen westliche Dekadenz und Sittenlosigkeit zieht China alle Register. Einmal mehr sind ausländische Serien die Zielscheibe der Behörden. Die Medienbehörde in Peking hat jetzt die Regeln für deren Ausstrahlung verschärft. Wie die regierungsfreundliche Tageszeitung "China Daily" berichtet, dürfen nur genehmigte Serien gesendet werden. In der abendlichen besten Sendezeit dürfen die ausländischen Produktionen gar nicht auftauchen. Insgesamt dürfen sie nur noch maximal ein Viertel der Serien-Sendezeit eines Senders einnehmen.

Als Grund für die neuen Regeln wird die Förderung heimischer Serien angegeben. Produktionen aus Taiwan, Südkorea, Thailand und Indien sind beliebt, aber auch US-amerikanische Serien. Die werden aber ohnehin vor allem online oder auf Raubkopien geschaut.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)