14. Februar 2012 14:26 Uhr

Wie Schriftsteller einen Anfang finden

Schriftsteller sitzen heute nicht mehr vor einem weißen Blatt Papier, sondern eher vorm Bildschirm. Doch das Problem ist dasselbe. Sie müssen einen Anfang finden. Solche "Anfänge" waren kürzlich Thema der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Dort erklärte der Autor Ulrich Peltzer, wie er seine Romane angefangen hat. Peltzer sagte DRadio Wissen, Ausgangspunkt seien für ihn die gesellschaftlichen Verhältnisse, zum Beispiel die prekäre Situation seiner Hauptfigur und ihr hektisches Leben. Daraus resultiere eine Empfindung wie etwa Atemlosigkeit, die sich auch in der Sprache widerspiegele. So fange sein Roman "Alle oder keiner" mit einem Satz an, der sich atemlos über eine halbe Seite erstrecke.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)