15. Februar 2012 08:51 Uhr
Jenny-Mai Nuyen glaubt nicht an Idole, Vorbilde und Retter. Die Schriftstellerin sagte "fluter", einem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, gegen diese Rollen würden sich auch die Charaktere in ihren Romanen sträuben. Die Welt brauche nicht noch mehr Idole, keine Führung für die Masse, sondern einen intelligenten Schwarm. Gerade das Genre Fantasy funktioniere in ihren Büchern abseits von zentralen Idolen oder Rettern.
Fantasy sei voller literarischer Möglichkeiten. Man könne Metaphern und Symbole für das finden, was in der Realität sehr komplex sei. Leider habe das Genre aufgrund seiner Vermarktung einen schlechten Ruf. Sie hoffe, dass die Grenze zwischen Fantasy und herkömmlicher Belletristik allmählich verwische.
Die Fantasy Autorin Jenny-Mai Nuyen veröffentlicht dieses Jahr mit "Noir" ihren siebten Roman.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)