15. Februar 2012 08:51 Uhr
"Es ist ganz klar, dass es hier zur Katastrophe kommt, wenn nicht rasch gehandelt wird." So beschreibt Willi Kohlmus von der Welthungerhilfe die Lage in West- und Zentralafrika, wo eine schwere Dürre herrscht. Er sagte der Nachrichtenagentur epd, in vielen Dörfern der trockenen Sahelzone seien die Getreidespeicher leer. Die Bauern begännen bereits, das Saatgut aufzuessen.
Im vergangenen Oktober fielen laut Kohlmus bis zu 90 Prozent der Hirse- und Reisernte aus - die zweite Missernte in Folge. Die Hilfe müsse jetzt ausgeweitet werden. Vier Millionen Menschen seien von Hunger bedroht. Bis Oktober könnten es 15 Millionen werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)