15. Februar 2012 12:26 Uhr
Haben es bekannte Journalisten weniger nötig, sich aufzuplustern? So könnte zumindest das Ergebnis einer neuen Twitter-Studie gelesen werden, die amerikanische Medienforscher veröffentlicht haben. Wie sie im "European Journalism Observatory" schreiben, sind die Tweets von Redakteuren lokaler Medien wertender als die von überregionalen. Journalisten von größeren Zeitungen formulierten zurückhaltender und urteilten in den Tweets weniger. Für die Forscher ist das ein Beweis dafür, dass kleinere Medien über Tweets versuchten, mehr Aufmerksammkeit zu erhalten.
Für ihre Untersuchung werteten die Wissenschaftler 22.000 Tweets von 430 Journalisten aus. Dabei stuften sie 16 Prozent der Tweets als wertend ein. Rund 20 Prozent hätten dagegen einen ganz anderen Inhalt: Die Journalisten erzählten darin aus ihrem Privatleben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)